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The Birds of Alfred Hitchcock
Musical von William Ward Murta Bühne und Kostüme: Duncan Hayler Choreographie: Götz Hellriegel Dramaturgie: Jón Philipp von Linden Mit: Katharine Mehrling, Carolin Soyka, Masha Karell, Alexander Franzen, Carlos Horacio Rivas, Steffen Häuser, Alexander Janacek Ensemble der German Musical Academy, Chorinis, Bielefelder Philharmoniker Uraufführung: 25.9.2010, 19:30 Uhr, Theater Bielefeld weitere Vorstellungen: 2.10.10, 8.10.10, 15.10.10, 1.11.10, 6.11.10, 7.11.10, 2.12.10, 9.12.10, 28.12.10, 4.1.11, 5.1.11, 29.1.11, 26.2.11, 13.3.11, 2.4.11, 24.4.11, 4.6.11, 19.6.11 Videotrailer Ticktes info Kommentare |
Als Alfred Hitchcock nach den Kassenschlagern Der unsichtbare Dritte und Psycho eine Verfilmung der Kurzgeschichte Die Vögel von Daphne du Maurier plante, engagierte er für die Hauptrolle überraschenderweise eine Anfängerin: Tippi Hedren hatte bis dahin als Model gearbeitet und den einen oder anderen Werbespot gedreht – dort sah Hitchcock sie und engagierte sie sofort, war ihm doch seine vorangegangene blonde Star-Schauspielerin vom Fürsten von Monaco »weggeheiratet« worden. Grace Kelly wurde denn auch zum Maßstab für »die Neue«, und dies war nur einer von mehreren Aspekten, die einer längeren Zusammenarbeit Hedrens mit Hitchcock nach Die Vögel und Marnie im Wege stehen sollten. Wollte »Hitch« mehr von Tippi? Die Musicaluraufführung stellt die Geheimnisse der Stars am Set von The Birds in Verbindung zu denen, die der Film selbst aufwirft. So wird vor der Kulisse des Horrorklassikers eine berühmt gewordene (Nicht-)Liebesgeschichte in den Fokus gerückt. |
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Grandiose Uraufführung in bester Broadway-Tradition
Immer wieder gibt es kleine Theaterwunder. Heuer in Bielefeld.
Das Bühnenbild und vor allen Dingen die fließenden Verwandlungen sind
sehenswert und immer wieder überraschend. Fast unerschöpflich scheint die Kreativität,
mit der unaufhörlich auf offener Bühne verschoben, neu geordnet und in neue
Zusammenhänge gebracht wird. Ein Augenschmaus weit über Stadttheater-Niveau. Die Inszenierung
ist nie langweilig. Kay Kuntze sorgt mit viel Gespür für filmreife Übergänge,
große Szenen und intime Momente.
Exakt bis ins letzte Detail haben hier alle an dieser Uraufführung gearbeitet. Es hat sich gelohnt.
MUSICALS, Marcus C. Leitschuh, Dezember 2010
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Albtraum Hollywood: "Hitch" will mehr
Mit "Die Vögel" gelang Alfred Hitchcock 1962 ein Geniestreich im Genre Horrorfilm.
Knapp 50 Jahre später dient dieser Klassiker dem Komponisten William Ward Murta als Folie für ein Musical,
das es mit jeder erfolgreichen Broadway-Produktion aufnehmen könnte.
…Und so wacht die blonde Schönheit nach einem Albtraum, in dem sie von züngelnden Filmklappen
und einer riesigen Vogelkralle attackiert wird, in einer Nervenklinik in Beverly Hills auf.
Schwungvoll setzten Regisseur Kay Kuntze und Ausstatter Duncan Hayler die Bühnenmaschinerie in Gang,
indem sie im rasanten Tempo zwischen Studio und Krankenbett hin und her switchen - offene Verwandlungen
inklusive - und in Rückblendetechnik die emotionale Entwicklung Tippi Hedrens am Set nachzeichnen.
In dem Maße, wie Angst und Wahn von ihr Besitz ergreifen, spielt die Inszenierung gleichermaßen
geschickt mit dem Unterhaltungswert des Horrors: Da wird die Duschszene aus "Psycho" zum heiteren
Ballett in bester Showmanier. Humor und Tiefgang halten sich jedoch die Waage.
Neben einem großartig singenden und spielenden Ensemble führten die Bielefelder Philharmoniker
mit punktgenauer Präzision und Spielfreude das neue Stück zum Erfolg.
Das Premierepublikum spendete der Uraufführung von "The Birds of Alfred Hitchcock" frenetischen Beifall.
WESTFALEN-BLATT, Uta Jostwerner, 27.09.10
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Publikum feierte schmissige Musik und überragendes Schauspiel
Brillant ist die Idee, das Stück mit einem Horror-Effekt zu beginnen. Tippi Hedren hat einen Albtraum.
Man sieht sie panisch im riesigen rotgeränderten Auge eines Raben, schnappende Schnäbel aus schwarz-weißen
Filmklappen abwehrend. Sie erwacht in einer Klinik. Tippi hat einen Nervenzusammenbruch erlitten,
nachdem Hitchcock sie für die berühmte Dachbodenszene fünf Tage lang mit lebenden Vögeln hatte bewerfen
lassen. Sie vertraut sich ihrem Pfleger Robin an und berichtet, wie es hinter den Kulissen von "Die Vögel"
zuging.
Regisseur Kay Kuntze hat das Stück mit Tempo und Gespür für Personenführung inszeniert.
Es gibt Menschen, Tiere und Explosionen. Horror und Humor, Psychodrama und Liebesgeschichte verschmelzen.
Ein großer Wurf ist das aufwendige und detailreiche Bühnenbild von Duncan Hayler:
Die schwarzen Raben tauchen in mehreren unheimlichen Varianten auf, ohne dass das Motiv überstrapaziert wirkt. Vom Steg mit Boot über die mit Kreide skizzierten Filmstudio-Kulissen bis zu Schattenspielen und spitzen Käfigpfählen reicht die Bandbreite des Bühnenzaubers.
Im Vordergrund bleiben aber stets die Figuren.
Euphorisch feierte das Publikum den Komponisten und sein Ensemble bei der Uraufführung im Bielefelder Theater .
NEUE WESTFÄLISCHE, Anke Groenewold, 27.9.10
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![]() Alpträume
Eine großartige Musicalinszenierung, die keine Vergleiche scheuen muss. Kay Kuntze inszeniert mit Tempo,
Lebenshähe, Witz und feinem Gespür für eindrucksvolle Gesamtbilder und dramatische Höhepunkte.
Eine bemerkenswerte Hauptrolle spielt auch das Bühnenbild mit tollen Variationen des Vogelthemas,
Kreidezeichnungen für die flüchtigen Filmkulissen und einer Fülle von zauberhaften Bildideen.
Das spielfreudige und bestend disponierte Ensemble entspricht voll diesem hohen Niveau.
Nicht nur für Fans des Meisters ein Must-Go!
WESTFÄLISCHER ANZEIGER, Heidi Wiese, 27.10.10
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Broadwayverdächtig
Ein Filmcountdown läuft ab. Auf halber Höhe wird eine blonde Frau von imaginären Vögeln attakiert.
Immer lauter wird das Kreischen und Klappern. Aus dem rot leuchtendem Kreis greift einige riesige Vogelkralle und ein nicht
enden wollender marerschütternder Schrei ertönt. Von oben schiebt sich ein Lid von unten ein riesiger Flügel
über das Auge. Als sich dieser hebt, gibt er den Blick frei auf ein strahlend weißes Krankenzimmer.
Mit diesen eindrücklichen Bildern beginnt die grandiose Uraufführung.
Kay Kuntze inszenierte die fein gezeichneten Figurenkonstellationen mit Einfühlungsvermögen und setzt sie mit schlüssigen
Übergängen in Szene. - eine durchweg gelungene Produktion
BLICKPUNKT MUSICAL, Barbara Kern, November/Dezember 2010
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Broadwayverdächtig
Man folgt der spannenden Story, die Regisseur Kay Kuntze eventfern in Zusammenarbeit mit Duncan Hayler
(Bühne und Kostüme) und Choreograph Götz Hellriegel phantastisch auf die Bühne bringt.
ORPHEUS, Rainer Schouren, Dezember 2010
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