Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

ML: Justus Frantz, I: Kay Kuntze, B: Gerd Krauss, K: Otto-Werner Meyer
Premiere: 6.8.1993, Schleswig-Holstein-Musikfestival im STADEUM, Stade
 
Stade bejubelt SHMF-Zauberflöte
Der Jungregisseur Kay Kuntze erlebte mit der Zauberflöte in Stade einen großen Premierenerfolg. (...) Daß Kuntze eine glückliche Hand hatte und sein Konzept des Schikaneder-Stoffes glaubwürdig vermitteln konnte, bewies der Jubel der gut 1000 Premierengäste. Neben der schwungvollen Inszenierung galt der Beifall der musikalischen Leistung des internationalen Ensembles. (...) Auch das ist ein Merkmal dieser Operninszenierung: Sie läuft recht locker und nicht nur auf der Bühne ab. Akteure werden zwangsläufig auch zu Kulissenschiebern und schaffen auf diese Weise eine effektvolle Dreidimensionalität.
KIELER NACHRICHTEN, 8.8.1993
 
Wie bei der Liebe....
Die Inszenierung von Kay Kuntze ist eine Idealform von Oper. Szenische Handlung und Musik verschmelzen, es gibt keinerlei nebeneinander dieser Elemente.
STADER TAGEBLATT, 1.8.1993
 
Spaß am Mozart-Spiel
Papageno, mit ausdrucksstarkem Bariton Wassili Gerelo, sucht Pamina in der zweiten Reihe, lässt sich später von Justus Frantz aus dem Orchestergraben Festivalwein servieren und stößt fröhlich mit dem Maestro an: "Na starowje, Papageno". Auch die übrigen Sänger hatten Spaß am Mozartspiel. (..) Das Publikum feierte am Ende begeistert alle Mitwirkenden. Zu Recht. Diese Zauberflöte hat Spaß gemacht.
WELT AM SONNTAG, 8.8.1993